Die körpereigene Abwehr ist bio-chemischen Angriffen ständig ausgesetzt. Viren, Pilze und Bakterien suchen ununterbrochen nach Möglichkeiten in unseren Körper einzudringen. Wenn die Abwehr nicht funktioniert, entstehen Infekte, Allergien und Autoimmunerkrankungen. In Beratungen hören wir immer wieder einen Satz der im Grunde kaum Hoffnung macht. „Isso-hatte meine Mutter schon Probleme mit“- will sagen: da kann man nichts machen. Das ist natürlich völliger Quatsch, was wir unseren Ratsuchenden aber so nicht sagen können. Fakt ist, dass auf Zellebene zwei Arten von Immunsystem unterschieden werden: das angeborene und das erworbene Immunsystem. Beide arbeiten zusammen. Das angeborene Immunsystem umfasst verschiedene Zellen, die im Gewebe ruhen oder patroullieren und nach Auffälligkeiten suchen. Dazu gehören die Makrophagen (Fresszellen), die Keime wie Bakterien auffressen können. Dr. med. Peter Weisenseel aus Hamburg schreibt dazu: „Der Vorteil des angeborenen Systems liegt in der dauernden Präsenz und einfachen Strategie, die bei einer Vielzahl von Keimen sofort greift. Andererseits lernt dieses System nicht hinzu, sondern verhält sich immer ähnlich. Bei bestimmten Infektionen, zum Beispiel durch Viren, reicht diese Abwehr aber nicht aus, da sich Viren viel rascher vermehren können als Fresszellen.“ Und genau hier setzen wir mit unseren Dienstleistungen an: das erworbene Immunsystem kommt ins Spiel. Beispielsweise können bestimmte weiße Blutkörperchen aktiviert werden, die wiederum Eiweiße und Antikörper bilden, um Infektionen zu stoppen. Nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip, das wir ja auch schon von der Nahrungsaufnahme kennen, docken Antikörper an die Oberfläche von Krankheitserregern an und zerstören diese zusammen mit anderen Immunzellen. Beim allerersten Kontakt mit einem fremden Virus dauert die Produktion von Antikörpern noch mehrere Tage. So entstehen dann Krankheitssymptome wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Hautausschlag. Sorgen wir dafür, dass unser Immunsystem auf vollen Touren laufen kann, wird die Infektion wirkungsvoll und schnell zurückgedrängt. Das Zusammenspiel von angeborenem und erworbenem Immunsystem wird klar, wenn wir sehen, was passiert, wenn das gleiche Virus später nochmal angreift: Sogenannte Gedächtniszellen erinnern sich selbst viele Jahre nach dem Erstangriff genau an den Eindringling und schlagen sofort Alarm. Die Produktion von Abwehrkräften läuft bei intaktem Immunsystem jetzt viel schneller und idealerweise kann die Infektion noch ohne Krankheitssymptome abgewehrt werden. Unsere Hautbarriere spielt in diesem Szenario eine große Rolle, pflegen und schützen wir sie also.

Gestärkt wird das Immunsystem u.a. durch gesunde Ernährung, eine intakte Hautbarriere, guten Schlaf, Vitamine (z.B.: C, E, D), Spurenelemente (Zink) usw. Wir haben Konzepte entwickelt, die eine Vielzahl von Chancen präsentieren, sein Wohl in die eigenen Hände zu nehmen.

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