Ernährungsempfehlungen

Bei diesem Thema kann ich mit reinem Gewissen behaupten, dass wer Geld hat länger lebt. Sicher kennen viele von Euch den Begriff der Lohas, mit dem man die Menschen bezeichnet, die einen Lebensstil von Gesundheit und Nachhaltigkeit praktizieren (Lifestyle Of Health And Sustainablility).

Diese Menschen gehen zu Ernährungs- und Gesundheitsberatern, lassen sich psychologisch beraten und entscheiden sich für eine Nahrungsumstellung oder Labordiagnostik bevor sie sich Medikamente verschreiben lassen. Das sind dann auch die Menschen, die nahezu 99% meiner Kunden und Klienten darstellen. Die o.g. Laboranalysen und Darmdiagnostiken sind allerdings speziell und werden von den Krankenkassen nicht bezahlt, jedenfalls nicht genau die, die wir für eine Analyse und seriöse Ratschläge brauchen. Hier gewinnt, wer sich neben der Kassenleistung eine differenzierte Betrachtung leistet und sich den entsprechend geschulten Arzt oder Heilpraktiker empfehlen lässt und aufsucht. Im Ergebnis sind diese Menschen meist weniger lange krank und können auf ein längeres Leben hoffen. Zu den Laboranalysen werde ich in einem späteren Kapitel genauer ausführen. Nun zu den Nahrungsmitteln bzw. Ernährungsempfehlungen in der zweiten Lebenshälfte. Details dazu können in einer Beratung erörtert werden. Was wir an den von mir genannten Laboranalysen schon erkennen, ist die Tatsache, dass es sich um eine höchst individuelle Empfehlung, gerade bei älteren Menschen, handelt. Jeder Organismus ist anders und verfügt damit über völlig unterschiedliche Schwächen und Ressourcen. Alle vorhandenen Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Fettsäuren lassen sich identifizieren und geben Aufschluss darüber, wie genau die Nahrungsmittelzusammenstellung bei genau dieser Person sein sollte. Mehr als 20 Krankheiten sind auf Stoffwechselstörungen infolge falscher Ernährung zurückzuführen. Doch hier nun Teil I der allgemeinen Empfehlungen:
Reichlich Gemüse, Obst, Vollkornbrot aus fein gemahlenem Mehl (Bekömmlichkeit, mögliche Schluckbeschwerden bei grobem Getreide). Wenn die Nahrungszufuhr auf mehrere Mahlzeiten verteilt wird, wird der Verdauungstrakt etwas entlastet und die Darmperistaltik kann besser arbeiten. Da wir auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten sollten, empfiehlt sich neben dem Trinken von gutem Wasser die Zufuhr von Suppen. Zunehmend wird es wichtig auf Fleisch zu verzichten. Wir wissen heute um die Unverträglichkeit von tierischen Produkten. Konkret sind jenseits des siebzigsten Lebensjahres auch Obstsorten mit kleinen Kernen, Vollkornprodukte mit ganzen Körnern, Fisch mit Haut und Gräten, Schmelzkäse und Co2-haltiges Wasser problematisch. Da unsere Enzymspeicher fast leer sind, empfiehlt es sich die zur Verstoffwechslung von Nahrungsmitteln nötigen Enzyme über enzymreiche Nahrung zu sich zu nehmen: Rohkost und milchsauer eingelegte Gemüse sind nötig in Form von Ananas, Feige, Sauerkraut, eingelegte Gurken usw.. Den Punkt Flüssigkeitsmangel möchte ich nochmal hervorheben: Kreislaufprobleme, Müdigkeit, Verwirrtheit, verminderte Bildung von Speichel und Verdauungssekreten, Kau- und Schluckbeschwerden, verringerte Verdauungsleistung, reduzierte Nährstoffreduktion, Mangel an B-Vitaminen. Diese schwerwiegenden Folgen von Flüssigkeitsmangel verringern die Hämoglobin-Synthese und damit den Sauerstofftransport, womit wir wieder bei dem Thema wären: wer Geld hat lebt länger, denn wir bekommen zwar von den Kassen Blutdrucksenker, Beta-Blocker und vielleicht eine neue Herzklappe oder ein neues Herz – eine Sauerstofftherapie für 300€, die das alles vielleicht überflüssig machen würde und uns gesund anstatt lange krank machen könnte – die müssen wir selber bezahlen. Sie und viele andere zukunftsweisende Maßnahmen werden oft als Humbug abgetan. Stellt sich die Frage, warum gerade die guten Ärzte diese Zusatzleistungen anbieten und warum es Kliniken für Prominente aus Politik und Wirtschaft gibt, die dies selbstverständlich im Hausprospekt und im Standart führen? Die Antwort kennen wir.

Keep calm and don`t panic

Ralf Brendt

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